• Willkommen beim FC 1922 Östringen e.V.

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19. SPIELTAG LANDESLIGA MITTELBADEN:

SpVgg Durlach-Aue - FCÖ I 3:0 (1:0)

FCÖ: Hufnagl, Schattauer, Ngalene Ngami, Kölmel (80. Bender), Özdemir, Laier, Lahr (60. Ahr), Dehn (72. Mendoua Engon), Uka, Ament, Noureddine. Ersatzbank: Haag, Mayer, Schäfer.


Tore:
1:0 (5.) Kraut

2:0 (51.) Serifovic (Foulelfmeter)
3:0 (69.) Eigentor Ngalene Ngami

Rote Karte:
(59.) Hufnagl (FCÖ)


Rote Karte für FCÖ-Keeper Hufnagl überschattet 8. Auswärtsniederlage!

Trotz zuvor leise gehegten Hoffnungen auf eine Überraschung, überraschte es am Ende wenig, dass der FCÖ als zweitschwächstes Auswärtsteam der Liga (erst einen Punktgewinn zum Saisonstart in Birkenfeld) bei der zweitbesten Heimmannschaft (zuvor 6 Siege, 1 Niederlage) leer ausging. Noch viel schwerer wiegt jedoch die Rote Karte gegen unseren Keeper Hansi Hufnagl, deren Ursache auch nach Spielende allen schleierhaft blieb.


Auf einem wahren Acker von Sportplatz legte die junge Auer Mannschaft los wie die Feuerwehr. Überfallartig wurden die schnellen Stürmer um den sehr auffälligen Torjäger Kunzmann eingesetzt und der FCÖ hatte so von Beginn an große Probleme, überhaupt ins Spiel zu finden. Daher nicht überraschend nach bereits fünf Spielminuten das 1:0 für die Gastgeber: Ausgerechnet nach der ersten Ecke für die Östringer mit anschließendem Verlust eines Zweikampfes ging es über rechts ab und die Hereingabe des allen FCÖ-Akteuren enteilten Kunzmann wurde von dem mitgelaufenen Kraut über die Torlinie gedrückt. In der 9. und 11. Minute bewahrte Hufnagl sein Team mit zwei Paraden zu jeweils Eckbällen vor dem vorzeitigen 2:0. Erst in der 24. Minute kam der FCÖ zu seiner ersten halbwegs gefährlichen Aktion, der Freistoss von Kapitän Andi Ament geriet jedoch zur sicheren Beute des im ganzen Spiel ansonsten kaum geprüften Heimkeepers Klein. In den nächsten rund 15 bis 20 Minuten besaß der FCÖ seine soweit beste Phase im Spiel und konnte dieses hier einigermaßen ausgeglichen gestalten. Aments Schussmöglichkeit von der Strafraumgrenze konnte von der vielbeinigen Auer Abwehr gerade noch vereitelt werden (30.) und nach Abschlag von Hufnagl prüfte der gleiche FCÖ-Akteur mit einem überraschenden Drehschuss zum zweiten Mal den gegnerischen Torsteher (43.). In der Nachspielzeit war Hunagl gegen den einmal mehr durchgebrochenen Kunzmann auf dem Posten. Mit einer dennoch hochverdienten 1:0-Führung für die Heimmannschaft ging es in die Halbzeitpause.

Alle Vorsätze des FCÖ-Teams, im 2. Durchgang dem starken Gegner mehr Paroli bieten zu können, wurden jäh zerstört, als die im 1. Durchgang noch recht umsichtig leitende Schiedsrichterin in der 49. Minute nach einem Zweikampf zwischen Marcus Kölmel und einem Auer Angreifer mehr als umstritten auf Elfmeter entscheid und Serifovic bei dessen Ausführung auch noch mit dem Glück im Bunde wahr und gegen den das Leder noch mit dem Fingerspitzen berührenden Hufnagl Sieger blieb. Damit war „die Messe natürlich fast schon gelesen“ und es galt für den FCÖ nun fast schon, auf Schadensbegrenzung aus zu sein. Alles andere als diese ereilte dann völlig überraschend alle FCÖ´ler in der 59. Minute: Nach einem Foulspiel eines Durlachers mit umgekehrter Regelauslegung schwank einer der beiden Schiedsrichterassistenten plötzlich die Fahne. Schiedsrichterin Eisenhardt aus Holzgerlingen schritt in der Folge auf den rund 50 Meter vom Geschehen entfernten Hufnagl zu und zeigte dem verblüfften FCÖ-Keeper die Rote Karte. Was war nur geschehen? Hufnagl hätte angeblich das Schiedsrichtergespann beleidigt … Kein einziger Zaungast, auch nicht die Durlach-Auer Zuschauer, die in unmittelbarer Nähe des ebenfalls rund 30 Meter vom Östringer Tor entfernt agierenden Assistenten standen, hatten jedoch etwas vernommen und leider wurde den Östringern auf dem Feld auch die Auskunft darüber verwehrt, was denn Hansi überhaupt gesagt haben soll. Ein schwerer Schlag für den FCÖ und vor allem auch den Östringer Keeper, der später wiederholt beteuerte, überhaupt nichts gesagt zu haben. Spielertrainer René Lahr verließ das Feld und schickte den Ersatztorhüter und Noch-A-Junior Nicolai Ahr aufs Feld, der unverhofft zu seinem Debüt in der Herren-Landesliga kam. Einige Minuten später musste Nicolai erstmals hinter sich greifen und dies auch noch nach einem mehr als kuriosen und an diesem Tag leider auch noch irgendwie „passenden“ Eigentor durch den in der Vorwoche noch so überzeugenden Yannick Ngalene Ngami (69.). In der Folge plätscherte die Begegnung mehr schlecht als recht dahin. Der FCÖ konnte in Unterzahl verständlicherweise nicht mehr zulegen, wenngleich sich der läuferisch und kämpferisch äußerst starke Haldun Özdemir dennoch Szenenapplaus verdiente. Die Heimmannschaft war entweder mit dem 3:0 zufrieden oder musste ihrem hohen Anfangstempo nun doch etwas Tribut zollen. Sie war zudem mit dem Glück im Bunde, als der bereits mit Gelb vorbestrafte Hoffmann nach einem klar gelbwürdigen Foulspiel nur mündlich verwarnt und gleich darauf zur Sicherheit ausgetauscht wurde. Zum einzigen sportlichen Höhepunkt geriet dadurch nur noch eine Szene und die auf Seiten des FCÖ, als Ngalene Ngami an der rechten Strafraumgrenze zwei Gegenspieler austanzte und sein Schuss nur knapp am langen Tordreieck vorbeizischte (85.). Auf der Gegenseite wurde der junge Ahr nur ein einziges Mal geprüft und bestand diese Feuertaufe sicher.

Nach inklusive Nachspielzeit 96 Minuten mussten die wieder einmal zahlreich mitgereisten FCÖ-Fans enttäuscht die Heimreise antreten; angesichts der achten Auswärtsniederlage in Folge ein zwischenzeitlich leider gewohntes Unterfangen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber auch am kommenden Sonntag, zum zweiten Auswärtsspiel in Folge, dieses Mal zum Kreisderby in Forst, wird der FCÖ alles andere als Favorit anreisen. Und doch: Irgendwann muss der Knoten doch aber auch mal platzen …

E.W.

 

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