22.09.2025: Vorschau und Berichte

Vorschau

Samstag, den 27.09.2025 um 14.00 Uhr

SV Kickers Büchig – FC Östringen I

Spielort: Bürgerwaldstadion, Kickersweg1, 75015 Bretten

Sonntag, den 28.09.2025 um 15.00 Uhr

TuS Mingolsheim – FC Östringen II

Berichte 

FC Östringen I – FV 1912 Wiesental

Derby-Gala beim Oktoberfest: FCÖ feiert 6:1-Heimsieg!

Der FCÖ hat einen Derby-Tag wie aus dem Bilderbuch erlebt. Vor einer prächtigen Kulisse und dem bestens besuchten Vereins-Oktoberfest siegten die Blau-Weißen eindrucksvoll mit 6:1 gegen den FV Wiesental. Die Mannschaft zeigte sich über 90 Minuten hochkonzentriert, spielfreudig und treffsicher und bereitete den Fans damit einen Fußballnachmittag, der nahtlos in eine zünftige Feier überging. Von Beginn an war klar: Der FCÖ wollte hier keine Zweifel am Ausgang des Derbys lassen. Mit hohem Tempo, aggressivem Pressing und klarem Plan setzte die Mannschaft den FV Wiesental unter Druck und erzielte bereits in den ersten Minuten den Führungstreffer.Danach lief der FCÖ-Motor heiß: Innerhalb weniger Angriffe fielen weitere Treffer, die die Führung komfortabel ausbauten. Besonders Dennis Gerber erwischte einen Sahnetag und traf gleich doppelt. Auch Maurice Winter, Josip Kujundzic und Philipp Rödling trugen sich in die Torschützenliste ein. Nach 45 Minuten stand ein beeindruckendes 5:0 auf der Anzeigetafel – die Fans feierten bereits wie nach einem gewonnenen Finale, und die Oktoberfeststimmung erreichte ihren ersten Höhepunkt. In der zweiten Hälfte ließ der FCÖ Ball und Gegner laufen, kontrollierte das Spielgeschehen und spielte die Führung mit viel Ruhe herunter. Wiesental kam zwar zum Ehrentreffer, doch der FCÖ antwortete prompt: Philipp Rödling stellte mit seinem zweiten Treffer des Tages den alten Abstand wieder her und sorgte so für den 6:1-Endstand.

Ab der 74. Minute nutzte das Trainerteam die komfortable Führung, um allen Spielern Einsatzzeit zu geben: 74. Minute: Luca Nagel kam für Furkan Cevik, 78. Minute: Doppelwechsel – Sydney Wystrach ersetzte Dennis Gerber, Christian Otto kam für Josip Kujundzic. In der 83. Minute kam Tom Dickemann für Maurice Winter und 3 Minuten später Nico Charrier für Mert Yörükoglu in die Partie. Die eingewechselten Spieler fügten sich nahtlos ein und hielten das Spieltempo hoch, sodass der FCÖ bis zum Schlusspfiff überlegen blieb.

Sechs Tore, vier verschiedene Torschützen, eine begeisternde Mannschaftsleistung und ein volle Zuschauerränge, mehr kann man sich als FCÖ-Fan kaum wünschen. Mit diesem klaren 6:1-Erfolg feierten Mannschaft, Trainerteam und Fans nicht nur drei Punkte, sondern auch ein echtes Fußballfest. Nach dem Abpfiff wurde im Oktoberfestzelt weitergefeiert ein perfekter Freitag in Blau-Weiß.

FC Östringen II – FV Hambrücken 1:2 (1:1)

Turbulenzen in den Schlussminuten kosten drei Punkte 

 Zwischen dem Pokalspiel am letzten Mittwoch, wobei der FC Östringen nach einer

begeisternden Mannschaftsleistung ins Halbfinale gegen den FC Forst eingezogen war, und der heutigen Begegnung mit Oktoberfestflair klafften große spielerische Mängel.

Vielleicht mag man in diesem Falle etwas Ursachenforschung betreiben, da auf Grund zweier Spieler in Gestalt von Jens Knaus und Philipp Leimenstoll arg vermisst wurden: Knaus als zweiter Abwehrkoordinator und Leimenstoll als unberechenbarer Angriffstaktgeber. Mit entscheidend war auch der relativ frühe Ausfall von Marius Bentheimer, bei dem nach etwa 20 Minuten eine alte Muskelverletzung aufgebrochen war. Zumindest begann die Partie recht vielversprechend, als in der 12. Minute auf der rechten Seite Tim Koch bis zur Außenlinie vorstürmte. Seine Vorlage konnte Bentheimer in der Mitte zum 1:0 verwerten. Die Freude darüber währte jedoch nur wenige Minuten. Nach einer Ecke wurde das Spielgerät gewonnen und gleich wieder verloren. So konnte beim zweiten Flankenversuch Gästestürmer Mario Zelic mit seinem Kopfball unbedrängt und daher unhaltbar ins obere lange Eck einköpfen. Bis zur Pause des gut leitenden jungen Spielleiters, Julian Klimesch, dessen „linesman“ zur Rechten in der Abseitsauslegung allerdings nicht immer richtig lag, besaßen die Hambrücker

leichte Platzvorteile. Deshalb hätte sich Östringen nicht beklagen dürfen, wenn sie zur Pause in Rückstand geraten wären. In der zweiten Hälfte gab es keine nennenswerten spielerischen Höhepunkte. Etwa 20 Minuten vor Spielende nahm die Partie wieder etwas Fahrt auf, vor allem auf Seiten des Gastgebers. Kurz nach Einwechslung von Perparim Feta durfte sich dieser aus etwa 25 Metern den Ball zum Freistoß zurechtlegen. Sein zu genau gezirkeltes Geschoss traf nur die rechte Ecke des Gebälks. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich Östringen das Unentschieden redlich verdient. Nachdem zwei Minuten vor dem Spielende der Hambrücker Torwart den Ball gegen den in der Nähe

lauernden Florian Beil verloren hatte, hätte dieser noch einige Meter in Richtung Tor laufen können, um die Begegnung zu entscheiden. Doch sein Abschluss setzte er aus 16 Metern wenige Zentimeter neben den rechten Pfosten. In der letzten Minute kam ein Gästestürmer nach einem ungestümen Foul zu Fall, sodass die Gäste in einer der letzten Spielaktionen aus dem Getümmel heraus noch mit dem glücklichen1:2 Siegtreffer durch Spielführer Joshua Krämer belohnt wurden. (R.J./E.O.)

Kreispokal Viertelfinale am 17.09.2025

FC Östringen 2 – TSV Rheinhausen 3:0 (2:0)

Hochspannung bei Halbfinaleinzug auf dem Östringer Waldbuckel  

Vor einer stattlichen Kulisse auf dem Östringer Waldbuckel gelang der Reserve des FC Östringen wie vor zwei Jahren der Einzug in das Halbfinale des Rothaus-Pokals, bei dem man seinerzeit nur hauchdünn dem späteren Kreispokalsieger FC Flehingen unterlegen war. Dieses Mal erwartete der FCÖ in einem Flutlichtspiel einen der diesjährigen Aufsteiger der A-Klasse Bruchsal, der sich souverän die Meisterschaft gesichert und sich zur neuen Runde weiter verstärkt hatte. So war man gespannt, wie sich Rheinhausen in Östringen präsentieren würde, zumal beim letzten Auswärtsspiel die ebenfalls für diese Runde hoch eingeschätzte Zweitvertretung des VfB Bretten mit 4:2 bezwungen worden war.

Körperlich robust und mit einer grundsoliden Balltechnik fand sich der Klassenneuling auf dem Nebenplatz gleich zurecht. Viele Ballstafetten aus dem Verteidigungsverbund über das Mittelfeld und Spielzüge über beide Flügel brachten von der ersten Minute an immer wieder Gefahr für Maxim Hohlwecks Gehäuse. Doch auch der FCÖ2 war von Beginn an hellwach und inszenierte mit seinen pfeilschnellen Individualisten Marius Bentheimer, Christian Gerich, Kapitän Tim Koch und Philipp Leimenstoll manch brenzlige Situation für die Rheingemeinde. Neben den oben Genannten finden auch immer mehr die jungen Wilden Julian Just, Levin Rattay und Sydney Wystrach Bindung zu den Spielabläufen, die sich allmählich dem Kreisliga- niveau nähern. Unverzichtbar sind die „alten Haudegen“, so u.a. Patrik Göbel, der Ruhepol in der Abwehr, Jens Knaus, der nur noch zu besonderen Höhepunkten die Fußballstiefel vom Nagel nimmt, und die unverwüstlichen „Ausputzer und Dauerläufer“ Berat Dervishi und Perparim Feta. Sie alle waren in dieser Begegnung verantwortlich für den Halbfinaleinzug, nicht zu vergessen die Spieler, die von der Bank kamen.

Gute zehn Minuten nach Anpfiff des sehr guten Spielleiters Marcel Göpferich entwickelte sich die erste große Chance zur Führung, als Gerich auf der rechten Seite seinen Widersacher hinter sich ließ und Leimenstolls Kopfball nur knapp das Torgehäuse verfehlte. Ebenso auf der Gegenseite lief das Spiel sehr gefällig, sodass der Gastgeber sich immer wieder konsequent dieser Angriffsversuche erwehren musste. Mehrmals konnte sich Hohlweck in dieser Phase auszeichnen. In der 25. Minute öffnete Wystrach den Raum für Leimenstoll, dessen Direktschuss zu zentral geriet und Gästekeeper Jannik Kügler ohne Probleme entschärfen konnte. Zwei Minuten später erlief Bentheimer einen weiten Pass von Göbel, der den in der Mitte mitgelaufenen Koch fand. Die Führung zum 1:0 war somit nur noch Formsache. In der 39. Minute wurde eine große Möglichkeit für Rheinhausen abermals durch Torhüter Hohlwecks Parade verhindert. Gedankenschnell war Göbels Abwehrschlag auf Koch, dessen Pass auf Leimenstoll der Türöffner zum 2:0 war. Dieser konnte sich völlig freistehend die Ecke aussuchen und den Ball rechts an Kügler vorbeischieben.

In der zweiten Halbzeit erwarteten die bis zu diesem Zeitpunkt sehr zufriedenen Besucher ob des hochklassigen Spiels einen Gästeansturm. In den ersten 10 Minuten drängten die Gäste vehement auf das einheimische Tor. Durch eine nachlässige Kettenverschiebung gab man den rechten Angriffsraum frei. Der alleingelassene Rheinhäuser Spieler konnte unbedrängt auf TW Hohlweck zulaufen. Mit einer weiteren Glanztat hielt dieser indessen sein Gehäuse weiterhin sauber. In der 73. Minute erkämpfte sich Leimenstoll im Mittelfeld das Spielgerät, das er auf Feta weiterleitete. Sein genialer Schnittstellenpass erlief sich Bentheimer, der seinem Gegenspieler enteilte.

Damit belohnte er sich mit dem 3:0 Endergebnis. Jetzt war den Gästen endgültig „der Zahn gezogen“ und der verdiente Halbfinaleinzug gesichert.
(R.J./E.O.

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