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Mannschaft

Wir, die „Attraktiven Herren“ (oft nennt man uns auch respektvoll „Alte Herren“) nehmen zwar zwischenzeitlich nicht mehr an Meisterschaftrunden teil, dennoch steht nach wie vor das Spiel mit dem runden Ball bei uns im Vordergrund. Wöchentliches Training (siehe Trainingszeiten), verschiedene Freundschaftsspiele und Teilnahmen an AH-Turnieren sind fester Bestandteil unserer sportlichen Aktivitäten. Neben dem sportlichen Bereich pflegen wir das gesellige Miteinander beim Aprés-Training, Ausflügen und sonstigen Festen - gerne auch gemeinsam mit unseren Familien.

 

Die AH´ler stellen sich vor

ERIC WAGNER

AH HAUTNAH – DIE INTERVIEWREIHE VON AH-REDAKTEUR MICHAEL HÄFNER

TEIL 2 – "DAS VERKANNTE GENIE" ERIC WAGNER:

FCÖ: „Herr Wagner, warum spielen sie nicht mehr aktiv in der AH?“
Wagner: „Stress und Aufregung als A-Juniorentrainer nötigen es mir ab, regelmäßig meinen Zucker- und Hopfenhaushalt aufzufrischen. Ein Teufelskreis: Schokolade = Übergewicht = kein AH-Training möglich = ersatzweise Schokolade oder ein Bierchen = noch mehr Übergewicht = noch weniger AH-Training. Ärzte empfehlen mir zum Stressabbau Waldspaziergänge statt Süssigkeiten, aber ich halte nichts von diesem neumodischen Kram. Wenn ich daran denke mich bewegen zu müssen, laufen mir Schauer über den Rücken. Trotzdem: Ich komme wieder! Und zwar stärker als je zuvor …“

FCÖ: „Warum glauben Sie unter diesen Voraussetzungen fußballerisch stärker geworden zu sein?“
Wagner: „Einer meiner großen Stärken war schon immer meine immense Schnelligkeit, gepaart mit meiner beneidenswerten Technik. Wenn nun mein Körpermittelpunkt eine noch bessere Erdanziehungskraft entfaltet, werde ich auf den ersten Metern noch spritziger sein. Apropos spritzig: Ich freue mich nach dem Training auf das Bierchen danach.“

FCÖ: „Man nimmt zu und wird dadurch schneller, klingt logisch. Erwächst aus Ihrer Aussage ein Führungsanspruch innerhalb der Mannschaft? Wenn ja, glauben sie, dass es dadurch zu Spannungen kommen wird?“
Wagner: „Spannungen gibt es in jeder Familie mal, so auch in der Fußballerfamilie. Meinen Fußballereltern wie Jog oder Jagertee-Bernd bin ich längst entwachsen und sie schauen inzwischen zu mir auf. Dagegen wird es bei meiner Rückkehr mit den AH-Fußballkindern sicherlich nicht immer einfach sein: Gerade die Göre Pfiff ist nur schwer zu bändigen. Es ist mein Anspruch, ihm durch ein faires und wenn das nicht geht, dann durch ein unfaires Tackling gleich beim ersten Training die Grenzen aufzuzeigen. Auch danach wird er sicherlich nicht gleich klein beigeben, aber ich werde ihn schon hinbiegen. Die Spielführerbinde wird dann in Kürze meinen Arm zieren!“

FCÖ: „Ihr Anspruch und der entstehende Konflikt könnte den sportlichen Erfolg der AH gefährden. Ist Ihnen Ihr persönlicher Erfolg wichtiger als der der Mannschaft?“
Wagner: „Nachdem man beim FCÖ früher keinen Weitblick hatte, mein großes Talent verkannt wurde und ich deswegen nie in der 1. Mannschaft spielen durfte, sollte ich mich eigentlich jetzt mit Egoismus rächen. Aber so bin ich nicht gestrickt. So steht der sportliche Erfolg der Mannschaft natürlich an erster Stelle, gleich nach dem Wunsch, dass ich in jedem Spiel der entscheidende Mann sein will und werde, dem dann ein AH-Spielbericht als DER Matchwinner gewidmet wird.“

FCÖ: „Selbstvertrauen und eine realistische Selbsteinschätzung scheinen Stärken von Ihnen zu sein. Es ist wirklich skandalös, dass Sie nie in der 1. Mannschaft gespielt haben. Gab es nie Anfragen von anderen Vereinen?“
Wagner: „Nein, die gab es nicht, trotz meiner überragenden Athletik und Technik. Warum? Sicher, ich habe Schweißfüße, aber die Tatsache, dass ich beim Sport nach toter Katze rieche und duschen für ungesund halte, war sicher nicht die Ursache für das Desinteresse anderer Clubs. Der Grund war ein anderer: Ich bin eine starke Persönlichkeit, ein Leitwolf, jemand, der unbequeme Fragen stellt und bei der Antwort nicht mehr zuhört. Kein Verein wollte sich dem aussetzen. Kein Trainer wollte einen Silberrücken, wie mich in der Mannschaft, weil ich sofort zu einer unangefochtenen Autorität geworden wäre. Taktisch bin ich nämlich auch saugut. Es gibt viele Trainer, die nur Jasager dulden. Spieler mit Talent, aber ohne Persönlichkeit, Duckmäuser. Aber das bin ich nie gewesen, zumindest nicht im Fußball.“

FCÖ: „Wo denn dann?“
Wagner: „Ähm, gegenüber meiner Frau, der widerspreche ich nicht, nicht mehr. Am Anfang habe ich das gemacht, aber... Es fällt mir schwer darüber zu sprechen. Es ist ein Tabu, gerade im machohaften Fußballmillieu. Wissen sie, ich will nicht immer vor dem Nudelholz davonlaufen. Aber bitte veröffentlichen sie das nicht.“

FCÖ: „Sie werden von vielen Vereinsmitgliedern als "fauler Sack" bezeichnet. Was haben Sie ihren Kritikern zu entgegnen?“
Wagner: „Oh nein, ich bin entlarvt! Stimmt schon, außer diversen nicht groß der Rede wert seienden Tätigkeiten mache ich nichts. Welcher Geistesathlet hat mich enttarnt? Pfeiffer? Häfner? Noe?“

FCÖ: „Wir bitten nun um eine kurze Stellungnahme. Blond oder brünett?“
Wagner: „Glatze, warum können Sie sich denken

FCÖ: „Schlager oder Rock?“
Wagner: „Weder noch, ich mag es klassisch, wie meine Gesichtszüge. Außerdem kann man da immer so schön mitsingen. Sie sollten meine Violetta Arie hören.“

FCÖ: „Die Violetta Arie wird von Frauen gesungen.“
Wagner: „Ja, aber ich kann´s besser.“

FCÖ: „Bayern oder Hoffenheim?“
Wagner: „Nachdem ich mich nach Lesen dieser Frage wiederholt übergeben musste, kann ich Ihnen nur danken, dass Sie mir nicht auch noch die Alternative VfBäh genannt haben. Denn drei Mal Ko.… hätte meine Verdauung nicht zugelassen.“

FCÖ: „Kreuzbandriss oder Penisbruch?“
Wagner: „Mit Letzterem könnt ich weiterkicken, oder? Also muss ich mich wohl dafür entscheiden oder wären Sie auch mit galloppierender Arschlappenfäulnis einverstanden?“

FCÖ: „Wer ist der GRÖFUAZ (Größter Fußballer aller Zeiten)?“
Wagner: „Hätten Sie mich nach dem größten Fußballer Kroatiens gefragt, wäre meine Antwort Mirsad Spahic gewesen. In Deutschland? Schwierig. Sagen wir mal so: Wenn man Talent, technische Grundfähigkeiten und Power berücksichtigt … Klaus Rothermel! Nur schade, dass er nicht wirklich entdeckt wurde und daher bereits nach der E-Jugend frustriert seine große Karriere beendete. Sonst wäre er der der AGRÖFUAZ (ALLERgrößte Fußballer aller Zeiten) geworden, denn durchtrainiert wie er noch heute ist, wäre gerade er auch niemals verletzungsanfällig gewesen.“

FCÖ: „Als KSC-Fan muss man leiden können, weil …“
Wagner: „… die Dummheit derer, die nicht mit dem geilsten Verein der Welt sympathisieren, weh tut.“

FCÖ: „Fußball ist ungerecht, weil...“
Wagner: „… Bernd Barth 1. Mannschaft gespielt hat und ich nicht.“

FCÖ: „Fußball ist gerecht, weil...“
Wagner: „… inzwischen jeder eingesehen hat, dass ich der bessere Spieler war und bin.“

FCÖ: „Wer ein Ehrenamt ausführt, ...“
Wagner: „…leistet einen Dienst an der Gesellschaft, neigt zur Selbstausbeutung oder zur Selbstdarstellung.“

FCÖ: „Welches Ihrer Kinder haben sie am liebsten?“
Wagner: „Um an Frage 3 anzuknüpfen, von meinen AH-Kindern die Göre Pfiff. Er macht so gern auf starker Mann, ist in seinem Innern aber sehr sensibel. Das finde ich putzig.“

FCÖ: „Welchen Traum möchten sie sich noch verwirklichen?“
Wagner: „Ach Träume. Ich wäre schon zufrieden, wenn Häfner mal für 5 Minuten seinen dämlichen Gesichtsausdruck ablegte.“

FCÖ: „Steffen Pfeiffer würde ich am liebsten...“
Wagner: „… eine Minute zum Schweigen bringen. Es bleibt ein frommer Wunsch. Zum Ausgleich werde ich ihn weiterhin meine Zweikampfstärke spüren lassen.“

FCÖ: „Glauben sie an Gott?“
Wagner: „Ja, nur der Fußballgott ist mir nicht immer gnädig. Wann kapiert der endlich, dass der KSC Triple-Sieger werden und Hoppenheim in die C-Klasse absteigen muss.“

FCÖ: „Was ist das Wichtigste, was ein Trainer können muss?“
Wagner: „Ein Trainer muss Arschloch sein können. Wirklich gelungen ist mir das nie, weil ich eher der Nelson-Mandela-Typ bin. Aber wir haben in der AH einige Spieler, die diese Qualifikation mitbringen, aber nur diese. Wieder fallen mir die Namen Pfeiffer, Häfner und Noe ein. Die Liste ließe sich verlängern. Habe ich Häfner schon erwähnt?“

FCÖ: „Was sind ihre drei größten Stärken?“
Wagner: „Aussehen, Athletik, blau.“

FCÖ: „Blau ist keine Stärke!"
Wagner: „Dann grün!“

FCÖ: „Haben sie Schwächen?“
Wagner: „Alle, die mich kennen, behaupten es, aber sie irren sich.“

FCÖ: „Welcher Behauptung der Ernährungswissenschaft halten Sie für Unfug?“
Wagner: „Dass Bier Nährstoffe enthält. Wenn ich viel davon trinke, krieg ich nämlich immer Hunger.“

FCÖ: „Welcher Film könnte ihr Leben am ehesten repräsentieren?“
Wagner: „´Lass jucken Kumpel-Teil 6` oder ´Herr der Ringe - verloren und doch wieder gefunden`.“

FCÖ: „Was macht Sie so sexy?“
Wagner: „Da gibt es vieles. Meine Redegewandtheit, mein Onepack, meine Brustbehaarung, mein Arsch.“

FCÖ: „In 10 Jahren ist der FCÖ ...“
Wagner: „… eine Weltmacht, oder gar nicht.“

FCÖ: „In 10 Jahren bin ich...“
Wagner: „… 10 Jahre älter, Spielmacher mit der 10 auf dem Rücken und 10 Kilo leichter, vielleicht auch schwerer.“

Veröffentlicht am 23.04.2014     >> zurück zur Übersicht <<


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Von Turbo am 25.04.2014 um 15:30:41 Uhr
Haefner, ich warte grad in Antalya auf den Flieger und hab mich vor Lachen verpisst :-))))
Damit laesst sich vielleicht Geld verdienen. Eher als mit nem Kalender sofern sich der Anblick unter der Dusche nicht geaendert hat :-):-):-)

Von Rückzieher am 24.04.2014 um 19:00:04 Uhr
Nur zur Erinnerung. Ich komme aus Serbien.Das ist aber nur der Beweis das Herr Wagner sich nie dafür interessiert hat von wo seine Mitspieler kommen und es für Ihn nur zählte uns ( Spieler mit Migrationshintergrund) auszubeuten um selbst dann Gut dazustehen. Unzählige Vorlagen und
Abspiele zeugen davon.Gruß



 

 

2009/2010

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Eric Wagner, Ralf Bender, Mirsad Spahic, Alexander Jirgal, Steffen Pfeifer, Andreas Zabler, Harald Fellhauer, Jens Gürtler, Oliver Uhlenbrock.
Vordere Reihe von links nach rechts: Klemens Haag, Admir Spahic, Oliver Noe, Patrick Häberer, Thomas Groos, Michael Häfner, Jürgen Neureiter.

 

Stadtmeister 2008

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Vertreter der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt (Stifter des Wanderpokals), Jürgen Göbel, Steffen Pfeifer, Mirsad Spahic, Harald Fellhauer, Ramazan Senolan, Markus Keilbach, Jens Gürtler.
Vordere Reihe von links nach rechts: Udo Hauke, Bernd Barth, Stefan Mutschall, Thomas Groos, Michael Krüger, Andreas Schmidt.

 

2007

 

Stehend von links nach rechts: Jürgen Göbel, Michael Krüger, Jochen Herrmann, Klaus Koch, Michael Häfner, Volker Greulich, Harald Fellhauer, Steffen Greulich, Stephan Deponte.
Vorne von links nach rechts: Bernd Barth, Patrick Häberer, Uwe Becker, Eric Wagner.

 

 

Stadtmeister 2007

 

Stehend von links nach rechts: Gerd Fellhauer, Mirsad Spahic, Jens Gürtler, Harry Fellhauer, Jochen Herrmann, Alex Jirgal.
Vorne knieend von links nach rechts: Torsten Kühn, Eric Wagner, Patrick Häberer, Bernd Barth, Steffen Pfeifer, Michael Krüger.

 

 

2005 / 2006

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Jürgen Göbel, Jochen Herrmann, Klaus Koch, Andreas Zabler, Volker Greulich, Michael Krüger, Harald Fellhauer, Markus Wagner
Vordere Reihe von links nach rechts: Ralf Bender, Bernd Barth, Uwe Becker, Patrick Häberer, Eric Wagner, Oliver Noe, Wolfgang Fellhauer
Es fehlen einige

 

 

2004 / 2005

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Heinz Rothermel, Marco Lutz, Jochen Herrmann, Klaus Koch, Wolfgang Mayer, Thomas Stricker, Jürgen Göbel, Edgar Förderer
Vordere Reihe von links nach rechts: Klemens Haag, Eric Wagner, Toni Stricker, Wolfgang Fellhauer, Michael Krüger
Es fehlen einige

 

 

 

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