[ 0 User online ] E-Mail:  Passwort:  Passwort vergessen? [ Registrieren ]
Mannschaft

Wir, die „Attraktiven Herren“ (oft nennt man uns auch respektvoll „Alte Herren“) nehmen zwar zwischenzeitlich nicht mehr an Meisterschaftrunden teil, dennoch steht nach wie vor das Spiel mit dem runden Ball bei uns im Vordergrund. Wöchentliches Training (siehe Trainingszeiten), verschiedene Freundschaftsspiele und Teilnahmen an AH-Turnieren sind fester Bestandteil unserer sportlichen Aktivitäten. Neben dem sportlichen Bereich pflegen wir das gesellige Miteinander beim Aprés-Training, Ausflügen und sonstigen Festen - gerne auch gemeinsam mit unseren Familien.

 

Die AH´ler stellen sich vor

TIMO SOMNITZ

AH HAUTNAH – DIE INTERVIEWREIHE VON AH-REDAKTEUR MICHAEL HÄFNER

TEIL 1 – „TORRIECHER“ TIMO SOMNITZ:

FCÖ: „Herr Somnitz, wie geht es Ihnen? Sie sehen müde aus.“

Somnitz: „Geht schon. Mein Job hat den Nachteil, dass er mir pro Tag nur drei Stunden Schlaf ermöglicht. Aber wie hat schon mein Vater gesagt? ´Der frühe Vogel fängt den Wurm.` Oh Mann, der frühe Vogel kann mich mal.“

FCÖ: „Wie sind Sie zum Fußball gekommen?“
Somnitz: „Zu Fuß...Hi Hi Hi Hi! Spaß beiseite. Mit dem Fahrrad. Ach, ich kann´s nicht lassen.“

FCÖ: „Könnten Sie uns bitte eine ernsthafte Antwort geben?“
Somnitz: „Ungern, aber gut: mein Vater hat jahrelang für den KSC und den VfR Mannheim gespielt. Ich war damit familiär vorbelastet.“

FCÖ: „Wann und wo haben sie vereinsmäßig mit dem Fußball angefangen?“
Somnitz: „Sag ich nicht.“
FCÖ: „Herr Somnitz! Das ist ein Interview!“
Somnitz: „Ach so. Ich fing beim TSV Oberöwisheim an, eine tolle Zeit.“

FCÖ: „Was hat ihnen so daran gefallen?“
Somnitz: „Gar nichts. Ich habe das nur gesagt, damit nicht diese peinliche Stille eintritt. Sie wissen, was ich meine.“

FCÖ: „Also so wird das nichts. Ist das ihr erstes Interview?“
Somnitz: „Was ist ein Interview?“

FCÖ: „Wie ging es weiter?“
Somnitz: „Ich bin dann zum KSC gekommen, weil mein Vater den Laden seit Jahren kostenlos mit Kartoffeln versorgt hat. Kicken konnte ich eigentlich gar nicht, aber meine Beziehungen waren top.“

FCÖ: „Welche Erfahrungen konnten sie dort sammeln?“
Somnitz: „Die Kameradschaft war einmalig. Ich habe so etwas nie wieder erlebt, so einen Zusammenhalt. Die Mannschaft hatte einen Gegner, man könnte sagen Feind, und gegen den ging sie geschlossen vor. Das schweißte sie zusammen. Es wurde keine Rücksicht genommen. Dass da die Fäuste flogen, war selbstverständlich. Zwei hielten fest und die anderen durften zuschlagen. Trotz aller Brutalität, habe ich diese Verschworenheit immer bewundert.“
FCÖ: „Wer war dieser Gegner?“
Somnitz: „Ich“
FCÖ: „Aber sie waren doch Teil der Mannschaft.“
Somnitz: „Das sahen die anderen nicht so.“

FCÖ: „Sie wechselten dann nach Östringen?“
Somnitz: „Ja, und ich erinnere mich noch gut an Ramas Begrüßung. Er hat mir vor die Füße gespuckt. Fand ich nicht so gut, aber immer noch besser als die Dresche beim KSC.“

FCÖ: „Nach ihrer Zeit beim FCÖ sind sie nach einer längeren Pause noch einmal nach Oberöwisheim gewechselt.“
Somnitz: „Ja, ich hielt es für eine schöne Idee meine Karriere bei meinem Heimatverein ausklingen zu lassen. Nach ein paar Spielen wurde ich dann auf die Auswechselbank gesetzt. Vom Landesligaspieler zum Ersatzspieler in der A-Klasse. Super! Mein Vater hat mir in dieser Zeit verboten, ihn in der Öffentlichkeit anzusprechen. Aber zum Glück hatte ich tolle Freunde, die mich in dieser schwierigen Situation unterstützt haben. Na ja, eigentlich war es nur einer.“
FCÖ: „Kennen wir ihn?“
Somnitz: „Er hieß Struwwl, der Hund meines Großvaters. Ich habe ihn geliebt. Leider ist er dann bald gestorben, weil ich dachte, dass er genau so gut ist wie die Katze unseres Nachbarn und auch immer auf den Füßen landet. Tja, war ein Irrtum.“

FCÖ: „In einem Interview der Vereinszeitschrift des TSV Oberöwisheim wurde die Frage, wen man auf eine einsame Insel mitnehmen würden, an die Spieler gerichtet. Während alle anderen Claudia Schiffern, Naomi Campbell oder Cindy Crawford nannten, antworteten sie mit Horst Hrubesch. Warum?“
Somnitz: „Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens: Hrubesch hatte ein tolles Kopfballspiel. Zweitens: Geht Sie nichts an.“

FCÖ: „Sie waren immer für ihre Schnelligkeit und ihre Nase bekannt. Stimmt es, dass sie beim Gehen aufpassen müssen nicht nach vorne zu fallen, weil ihr Gesicht so schlecht ausbalanciert ist?“
Somnitz: „Ach was! Das passiert nur, wenn ich mehrere Tage im Bett liege und sich meine Rückenmuskulatur zurückbildet. Ich habe kein Problem mit meiner Nase. Sicher gab es Schwierigkeiten. Als ich meine Frau kennenlernte, war es nicht leicht ihr näherzukommen. Beim Küssen trug sie immer eine Schweißerbrille, weil sie Angst um ihre Augen hatte. Heute geht es ohne. Hier und da gibt es noch Unannehmlichkeiten. Am Flughafen wird mir jedesmal fast die Nase abgerissen, weil niemand sie für echt hält. Am Strand gibt es oft Haialarm, sobald ich rückenschwimme. Und wenn ich Nasenbluten habe, brauche ich ein Schaaf, um die Blutung zu stillen. Aber das Ding hat auch Vorteile.“
FCÖ: „Welche?“
Somnitz: „Können Sie vom Sofa aus den Lichtschalter betätigen?“
FCÖ: „Natürlich nicht.“
Somnitz: „Sehen Sie! Außerdem hilft sie beim Einkauf. Während andere auf ihre Arme beschränkt sind, kann ich locker noch zwei Ananas in meinem Riechkolben stopfen und später wieder rausrotzen.“

FCÖ: „Wie sehen sie die sportliche Situation bei der AH?“
Somnitz: „Sehr gut! Wir sind eine starke Mannschaft, wie man an den Turniersiegen sieht, allerdings haben wir ein ästhetisches Problem. Einige Spieler in unseren Reihen sind einfach zu fett. Ich will keine Namen nennen, zum Beispiel Häfner. Der Typ hat ideale sportliche Voraussetzungen... fürs Sumoringen. Ich war schon mehrmals mit ihm im Urlaub am Meer und bin daher nicht mehr überrascht, wenn die Jungs von Greenpeace auftauchen und versuchen ihn ins Meer zu schieben. Einmal, als wir Wellenreiten waren, wurde sogar Alarm ausgelöst.“
FCÖ: „Weshalb?“
Somnitz: „Wir hatten schwarze Neoprenanzüge an. Der Strandschutz hielt ihn für einen Ölteppich.“

FCÖ: „Wen sehen sie als Führungsspieler bei der AH?“
Somnitz: „Steffen Pfeiffer, wer sonst? Neben ihm wirken alle Leitwölfe dieser Welt wie Dackelwelpen. Pfeiffer ist ein Mann von leistungsunabhängigem Selbstbewusstsein und großer Sachkenntnis. Wenn er einen Fehler macht, weiß er sofort, welcher Spieler dafür verantwortlich ist. Normalerweise haben Menschen Selbstzweifel, Pfeiffer nicht. Er hat eine Meinung und die stimmt. Deshalb hält er sich auch nicht mit der Sichtweise anderer auf. Wir sprechen vom pfeifferischen BASTAismus. Von ihm geleitete Mannschaftsbesprechungen sind darum Verlautbarungen, wie man sie vom nordkoreanischen Fernsehen kennt. Diese Perspektive blendet selbstverständlich Teile der Realität aus und erschafft eine Traumwelt. In dieser Traumwelt lebt Pfeiffer und Schalke ist dort eine gute Mannschaft. In Wirklichkeit ist Schalke höchstens Durchschnitt und Pfeiffer Dortmundfan, aber das weiß Pfeiffer nicht.“

FCÖ: „Was wünschen Sie sich für die Zukunft?“
Somnitz: „Einen höheren Mitgliedsbeitrag für fettleibige AHler.“

FCÖ: „Letze Frage: Wissen Sie eigentlich, was man über Männer mit großen Nasen sagt?“
Somnitz: “Ja und es stimmt.“

Veröffentlicht am 10.03.2014     >> zurück zur Übersicht <<


Kommentarfunktion
Sie müssen sich zuerst einloggen, um Kommentare schreiben zu können!



 

 

2009/2010

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Eric Wagner, Ralf Bender, Mirsad Spahic, Alexander Jirgal, Steffen Pfeifer, Andreas Zabler, Harald Fellhauer, Jens Gürtler, Oliver Uhlenbrock.
Vordere Reihe von links nach rechts: Klemens Haag, Admir Spahic, Oliver Noe, Patrick Häberer, Thomas Groos, Michael Häfner, Jürgen Neureiter.

 

Stadtmeister 2008

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Vertreter der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt (Stifter des Wanderpokals), Jürgen Göbel, Steffen Pfeifer, Mirsad Spahic, Harald Fellhauer, Ramazan Senolan, Markus Keilbach, Jens Gürtler.
Vordere Reihe von links nach rechts: Udo Hauke, Bernd Barth, Stefan Mutschall, Thomas Groos, Michael Krüger, Andreas Schmidt.

 

2007

 

Stehend von links nach rechts: Jürgen Göbel, Michael Krüger, Jochen Herrmann, Klaus Koch, Michael Häfner, Volker Greulich, Harald Fellhauer, Steffen Greulich, Stephan Deponte.
Vorne von links nach rechts: Bernd Barth, Patrick Häberer, Uwe Becker, Eric Wagner.

 

 

Stadtmeister 2007

 

Stehend von links nach rechts: Gerd Fellhauer, Mirsad Spahic, Jens Gürtler, Harry Fellhauer, Jochen Herrmann, Alex Jirgal.
Vorne knieend von links nach rechts: Torsten Kühn, Eric Wagner, Patrick Häberer, Bernd Barth, Steffen Pfeifer, Michael Krüger.

 

 

2005 / 2006

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Jürgen Göbel, Jochen Herrmann, Klaus Koch, Andreas Zabler, Volker Greulich, Michael Krüger, Harald Fellhauer, Markus Wagner
Vordere Reihe von links nach rechts: Ralf Bender, Bernd Barth, Uwe Becker, Patrick Häberer, Eric Wagner, Oliver Noe, Wolfgang Fellhauer
Es fehlen einige

 

 

2004 / 2005

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Heinz Rothermel, Marco Lutz, Jochen Herrmann, Klaus Koch, Wolfgang Mayer, Thomas Stricker, Jürgen Göbel, Edgar Förderer
Vordere Reihe von links nach rechts: Klemens Haag, Eric Wagner, Toni Stricker, Wolfgang Fellhauer, Michael Krüger
Es fehlen einige

 

 

 

AH - Mannschaft